Im März fand in zwei Klassen in der BG/BRG/BORG Polgarstraße der Workshop „Failstunde-Fehler feiern!“ statt. Im Juni fand mit der 1C der EMS Neustiftgasse der Workshop „Fehler feiern!“ statt. Ziel war es, gemeinsam mit den Schüler/innen eine positive Fehlerkultur zu entwickeln. Was ist ein Fehler, wie fühlt er sich an, und was können wir daraus lernen? Die Workshops kombinierten dabei Methoden aus der Theater- wie auch Musikpädagogik, um den Schüler*innen einen spielerischen Zugang zum Thema zu ermöglichen.
Die Schüler*innen sammelten zunächst reale Fehler aus ihrer Lebenswelt, die darauf im Plenum besprochen und analysiert wurden. Ein Fokus wurde dabei auf die Gefühle gelegt, die die Schüler*innen mit den Fehlern in Verbindung gesehen haben.
Anschließend wurden die Fehler in Gruppen in Theaterszenen dargestellt. Der erste Durchgang setzte sich nur mit dem Fehler und seinen (emotionalen) Konsequenzen auseinander, der zweite mit der perfekten Lösung. Beide Male wurden die Szenen im Plenum besprochen und reflektiert. Dabei entstanden sowohl humorvolle als auch berührende Momente. Aussagen wie „Ich habe gelernt, dass Fehlermachen nicht der Weltuntergang bedeutet.“ und „Fehlermachen ist okay und kann auch richtig Spaß machen.“ machten sichtbar, wie mutig, kreativ und empathisch die Schüler*innen mit ihren Fehlergeschichten umgingen. Wir freuen uns, dass wir auf diese Weise durch die Verbindung von Kunst und Schule einen Impuls für die Stärkung des Selbstbewusstseins, der Selbstwirksamkeit aber auch dem Recht, Fehler machen zu dürfen, setzen konnten.
– Ahmad Hachicho, Tobias Vees
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